Cryoalfa LUX Kryochirurgiegerät im Koffer – Liquid
Produktinformationen "Cryoalfa LUX Kryochirurgiegerät im Koffer – Liquid"
Cryoalfa LUX Kryochirurgiegerät im Koffer – ein Gerät für austauschbare Applikatoren
Hautläsionen sind nicht alle gleich. Je nach Art der Hautläsion kommt eine andere Gefrierspitze in Frage. Das Cryoalfa LUX richtet sich an Spezialisten, die mit fortgeschrittener Kryochirurgie arbeiten. Es bietet eine große Auswahl an austauschbaren Gefrierspitzen für verschiedene Arten von Hautläsionen.
Kryochirurgie beseitigt krankhaft verändertes Gewebe kontrolliert durch extreme Kälte. Das LUX ist dafür ein mehrfach verwendbares Gerät. Die Kälte entsteht aus flüssigem N2O aus Einwegkapseln mit 16 g oder 25 g. N2O steht für Distickstoffmonoxid, besser bekannt als Lachgas.
Produktbeschreibung
Das LUX ist ein Gerät für acht verschiedene austauschbare Applikatoren. Im Koffer liegen davon nur die Applikatoren der gewählten Ausführung; weitere gibt es einzeln. Ein Applikator ist das Aufsatzteil, über das die Kälte an die Haut gelangt. Zum Wechsel wird der Applikator vom Ventilkörper abgeschraubt. Der neue Applikator wird im Uhrzeigersinn in das Gewinde geschraubt, bis ein Widerstand spürbar ist.
Mit einer Glasspitze arbeitet das Gerät im Verfahren Liquid Freezing. Das flüssige N2O verdampft bei -89 °C direkt auf der behandelten Hautläsion. Ein Druck auf den Hebel am Dosierer gibt das N2O frei. Zwischen Gerät und Behandlungsbereich sollte dabei ein Winkel von 65 bis 90° liegen.
Mit einem Kontaktapplikator arbeitet das Gerät im Verfahren Contact Freezing. Nach etwa 15 Sekunden erreicht der Applikator seine Arbeitstemperatur von -50 °C. Dann wird er mit Druck direkt auf die Läsion gepresst.
Im Koffer liegt jeweils ein komplettes Gerät mit Applikator oder Applikatoren. Dazu kommen eine Kapsel 16 g und der Koffer zur Aufbewahrung. LUX Liquid hat einen Standard-Applikator, also eine Glasspitze. LUX Contact 5 hat einen Applikator mit vergoldeter Kontaktfläche Ø 5 mm. LUX Liquid Derm 4 ergänzt den Standard-Applikator um eine dermatologische Glasspitze Ø 4 mm, Länge 22 mm.
Zwei Kombinationen bündeln mehrere Spitzen. Der Applikatoren-Mix enthält den Standard-Applikator und den Kontaktapplikator Ø 5 mm. Der Derm-Applikatoren-Mix enthält zusätzlich die dermatologische Glasspitze Ø 4 mm.
Das Gerät verwendet Kapseln mit Ventil, wahlweise mit 16 g oder 25 g. Die Applikatoren aus Glas sind sehr empfindlich. Sie sind deshalb behutsam zu behandeln.
Mit dem LUX arbeitet nur entsprechend geschultes Fachpersonal. Zu beachten sind außerdem die Vorschriften des jeweiligen Landes. Jede Behandlung beginnt mit einem Funktionstest des Geräts. Ist das Gerät defekt oder beschädigt, bleibt es außer Betrieb.
Nicht behandelt werden dürfen Krebsgewebe, maligne Veränderungen und Tumore. Ebenso ausgeschlossen sind unabgeklärte, auffällige Leberflecke und Muttermale. Eine Kontraindikation besteht bei bekannter Unverträglichkeit gegenüber dem Kühlmittel N2O. Sie besteht auch bei genereller Kälteintoleranz, zum Beispiel bei einer Kälteurtikaria.
Zwischen den Einsätzen bleibt das LUX in seiner Originalverpackung. Der Hebel darf dabei nicht versehentlich gedrückt werden. Hergestellt wird das Cryoalfa LUX in Deutschland: Made in Germany.
Produktvorteile
- Passt zu acht verschiedenen austauschbaren Applikatoren
- Liquid Freezing mit Glasspitze und Contact Freezing mit Kontaktapplikator
- Applikatorwechsel per Gewinde
- Kapsel 16 g und Koffer zur Aufbewahrung im Lieferumfang
- Made in Germany
Technische Daten
- Produkt: Cryoalfa LUX Kryochirurgiegerät im Koffer
- Hersteller: Cryoalfa
- Kühlmittel: flüssiges N2O (Distickstoffmonoxid)
- Kapseln: mit Ventil, 16 g oder 25 g
- Applikatoren: austauschbar, acht verschiedene Applikatoren passen an das Gerät
- Ausführungen: LUX Liquid, LUX Liquid Derm 4, LUX Contact 5, Applikatoren-Mix, Derm-Applikatoren-Mix
- Temperatur: -89 °C bei Liquid Freezing, -50 °C bei Contact Freezing
- Lieferumfang: komplettes Gerät mit Applikator(en), Kapsel 16 g und Koffer zur Aufbewahrung
- Herkunft: Made in Germany
Einsatzbereiche
Eingesetzt wird das LUX bei gutartigen Hautläsionen. Dazu zählen etwa Warzen an Händen und Füßen, Condylom und Molluscum contagiosum. Auch Granulom, Dermafibrom und genitale Läsionen gehören dazu. Dazu kommen seborrhoische und aktinische Keratosen, Lentigo und Angiofibrom.
Die wichtigste Fachrichtung für Hautläsionen ist die Dermatologie. Darüber hinaus nutzen Allgemeinmedizin, Pädiatrie und Gynäkologie die Kryochirurgie. Urologie und Chirurgie setzen sie ebenfalls ein. Die Podologie entfernt damit Fußwarzen, die Kosmetik Altersflecken.
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Kompatibles Zubehör
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