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Swiss Point of Care Ferri-Check Selbsttest – Eisenmangel

Produktinformationen "Swiss Point of Care Ferri-Check Selbsttest – Eisenmangel"

Ferri-Check Selbsttest – Bestimmung des Ferritinspiegels im Blut

Der Ferri-Check ist ein schneller Selbsttest zur Bestimmung des Ferritinspiegels im Blut. Ferritin ist das Eiweiß, das Eisen speichern kann – es zeigt an, wie gut die Eisenreserven des Körpers gefüllt sind. Der Test ist ein manueller, qualitativer immunochromatographischer Screeningtest und arbeitet mit einer Kapillarblutprobe aus der Fingerkuppe; Laien können ihn zu Hause anwenden, um einen möglichen Eisenmangel zu erkennen.

Eisenmangel ist häufig, besonders bei Kindern und bei Frauen jeden Alters – vor allem bei Frauen, die noch ihre Menstruation haben. Die Anzeichen kommen schleichend und bleiben deshalb oft unbemerkt: Blässe, Müdigkeit, Kopfschmerzen, ein erhöhter Herzschlag oder schnelle Atemnot bei sportlicher Betätigung. Eisen ist ein wichtiger Bestandteil des Hämoglobins, das den Sauerstoff durch den Körper transportiert. Genau deshalb lohnt der Blick auf die Eisenreserven.

Produktbeschreibung

Der Test verwendet ein Antikörperpaar, das Ferritin gezielt erkennt und bei ausreichendem Ferritingehalt eine farbige Linie unter der Markierung T im Lesefenster erzeugt. Unter der Markierung C erscheint eine Kontrolllinie, die überschüssiges Reagenz auffängt und anzeigt, dass der Test korrekt gearbeitet hat.

Die Ablesung dieses Tests dreht die gewohnte Logik um, und das ist der wichtigste Punkt für jede Beratung: Erscheint nur eine einzelne Linie unter der Markierung C, ist das ein positives Ergebnis – der Ferritinspiegel liegt unter 20 ng/ml nach der Referenz der Weltgesundheitsorganisation, die Reserven reichen nicht aus, und ein Arztbesuch ist angezeigt. Erscheinen zwei Linien unter T und C, ist das Ergebnis negativ und der Ferritinspiegel im Normbereich. Fehlt die Kontrolllinie, ist der Test ungültig und wird mit einer neuen Kassette und einer neuen Blutprobe wiederholt. Die Farbe und Intensität der Linien spielen dabei keine Rolle.

In der Packung liegt alles für genau einen Test: ein versiegelter Aluminiumbeutel mit Testkassette, zwei Kapillarpipetten und Trockenmittelbeutel, dazu zwei sterile Stechhilfen, eine Tropfflasche mit 1 ml Verdünnungslösung und eine Gebrauchsanweisung. Zwei Stechhilfen und zwei Pipetten sind Absicht: Reicht der erste Blutstropfen nicht bis zur Markierung auf der Pipette, lässt sich der Schritt ohne neue Packung wiederholen.

Der Ablauf ist überschaubar: Hände mit Seife und warmem Wasser waschen und abtrocknen, die Spitze des Mittel- oder Ringfingers mit Alkohol reinigen und den Finger zehn bis fünfzehn Sekunden Richtung Fingerspitze massieren, mit der Stechhilfe seitlich in den Finger stechen und das Blut mit der Kapillarpipette bis zur aufgedruckten Linie aufnehmen. Auf den Ballon der Pipette wird dabei nicht gedrückt – sie füllt sich von selbst. Das Blut kommt in den Probenschacht der Kassette; die Verdünnungslösung folgt nach den Vorgaben der Packungsbeilage. Das Ergebnis wird nach 10 Minuten abgelesen und nach 15 Minuten nicht mehr interpretiert.

Der richtige Zeitpunkt entscheidet über die Aussagekraft. Anlass für eine Messung sind Beschwerden wie Blässe, Müdigkeitsgefühl, Kopfschmerzen, hohe Herzfrequenz oder Atemnot bei körperlicher Anstrengung, besonders in der Schwangerschaft oder bei starker Regelblutung.

Zwei Warnhinweise gehören in jede Beratung: Der Test ist nicht geeignet für Menschen mit bestehender oder vermuteter Hämochromatose und nicht für Kinder unter 5 Jahren. Er wird seit mehr als 20 Jahren im professionellen Umfeld in Krankenhäusern und Laboren eingesetzt und erreicht eine Gesamtkorrelation der Ergebnisse von 98 % mit mehreren Referenzmethoden, bei einem Konfidenzintervall von 92,58 bis 100 %. Trotz dieser Zuverlässigkeit können falsch-positive oder falsch-negative Ergebnisse auftreten.

Gelagert wird zwischen 4 und 30 Grad Celsius, nicht eingefroren und außerhalb der Reichweite von Kindern. Ein Selbsttest ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bleiben Beschwerden bestehen, gehören sie auch nach einem unauffälligen Ergebnis ärztlich abgeklärt. Alle Schnelltests von Swiss Point of Care sind CE-gekennzeichnet für die Anwendung zu Hause, IVDR-konform und werden in Europa hergestellt.

Produktvorteile

  • Bestimmung des Ferritinspiegels aus einem Tropfen Kapillarblut der Fingerkuppe.
  • Ergebnis nach 10 Minuten, ablesbar an farbigen Linien auf der Kassette.
  • Zwei Stechhilfen und zwei Pipetten geben einen zweiten Versuch bei der Blutentnahme.
  • Eingebaute Kontrolllinie zeigt an, ob der Test korrekt gearbeitet hat.
  • CE-gekennzeichnet für die Anwendung zu Hause, IVDR-konform, in Europa hergestellt.

Technische Daten

  • Produkt: Swiss Point of Care Ferri-Check Selbsttest – Eisenmangel
  • Hersteller: Swiss Point of Care
  • Produkttyp: Selbsttest, qualitativer immunochromatographischer Screeningtest
  • Nachweis: Ferritinspiegel im Blut
  • Probenmaterial: Kapillar-Vollblut aus der Fingerkuppe
  • Schwellenwert: positives Ergebnis ab Ferritin unter 20 ng/ml
  • Ergebnis: nach 10 Minuten ablesen, nach 15 Minuten nicht mehr interpretieren
  • Gesamtkorrelation: 98 % mit mehreren Referenzmethoden, Konfidenzintervall 92,58 bis 100 %
  • Packungsinhalt: 1 Testkassette, 2 Kapillarpipetten, 2 sterile Stechhilfen, 1 Tropfflasche mit 1 ml Verdünnungslösung, 1 Gebrauchsanweisung
  • Packungsgröße: 1 Test je Packung
  • Aufbewahrung: 4 bis 30 Grad Celsius, nicht einfrieren
  • Kennzeichnung: CE für die Anwendung zu Hause, IVDR-konform, in Europa hergestellt

Einsatzbereiche

  • Selbstkontrolle zu Hause ohne Laborweg
  • Erste Orientierung vor einer ärztlichen Abklärung
  • Apothekenberatung rund um Müdigkeit und Eisenversorgung
  • Vorbereitung eines Arztgesprächs
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