Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Medizinprodukte Fachhandel Versandkostenfrei ab € 99,- Servicehotline (DE & AT): +43 2233 56636
Zur Startseite gehen

Swiss Point of Care Liver-Screen Selbsttest – Leberveränderungen

Produktinformationen "Swiss Point of Care Liver-Screen Selbsttest – Leberveränderungen"

Liver-Screen Selbsttest – Nachweis erhöhter Transaminasewerte im Blut

Der Liver-Screen ist ein schneller Selbsttest zum immunologischen Nachweis erhöhter Transaminasewerte im Blut – sowohl ALT als auch AST, die der Hersteller auch ALAT und ASAT nennt. Er ist ein manueller, qualitativer immunochromatographischer Screeningtest und arbeitet mit einer Kapillarblutprobe aus der Fingerkuppe. Laien können ihn zu Hause anwenden, um den physiologischen Zustand der Leber zu beurteilen.

Die Leber ist ein zentrales Organ: Sie hilft bei der Aufnahme von Nahrung, entgiftet das Blut, stellt Eiweiße her und speichert Energie. Transaminasen sind Enzyme, die sie bei Funktionsstörungen oder bei der Entwicklung von Erkrankungen ins Blut abgibt. Ihre Aktivität zu messen gehört deshalb zu den am häufigsten eingesetzten Verfahren, wenn es um die Leberfunktion geht.

Produktbeschreibung

Der Test besteht aus einem Kunststoffgehäuse mit einem Teststreifen, der zwei getrennte Nachweiszonen für Transaminasen enthält – sie färben sich bei positivem Ergebnis rot – sowie eine blaue Kontrollzone. Im Anzeigefenster können also drei Linien erscheinen: eine rote über dem Zeichen 1 für das ALT-Enzym, eine rote über dem Zeichen 2 für das AST-Enzym und eine blaue über dem Zeichen C.

Die Ablesung ist dadurch eindeutig. Erscheint zusätzlich zur blauen Kontrolllinie eine oder erscheinen zwei rote Linien, liegt einer oder liegen beide Transaminasewerte über der Norm von 80 IU/L; der Hersteller empfiehlt dann, den Hausarzt aufzusuchen und ihm das Testergebnis vorzulegen. Erscheint nur die blaue Linie, sind die Transaminasewerte normal. Fehlt die blaue Kontrolllinie, ist der Test ungültig und wird mit einer neuen Kassette und einer neuen Blutprobe wiederholt. Dass zwei Zonen getrennt anzeigen, hat einen praktischen Grund: Leberprobleme können die Konzentration nur einer der beiden Transaminasen erhöhen.

In der Packung liegt alles für genau einen Test: ein versiegelter Aluminiumbeutel mit Testkassette, zwei Kapillarpipetten und Trockenmittelbeutel, dazu zwei sterile Stechhilfen, eine Tropfflasche mit 1 ml Verdünnungslösung und eine Gebrauchsanweisung. Zwei Stechhilfen und zwei Pipetten sind Absicht: Reicht der erste Blutstropfen nicht bis zur Markierung auf der Pipette, lässt sich der Schritt ohne neue Packung wiederholen.

Der Ablauf ist überschaubar: Hände mit Seife und warmem Wasser waschen und abtrocknen, die Spitze des Mittel- oder Ringfingers mit Alkohol reinigen und den Finger zehn bis fünfzehn Sekunden Richtung Fingerspitze massieren, mit der Stechhilfe seitlich einstechen und das Blut mit der Kapillarpipette bis zur aufgedruckten Linie aufnehmen. Das Blut kommt in den Probenschacht der Kassette; für die Zugabe der Verdünnungslösung gilt die Packungsbeilage. Das Ergebnis wird nach 10 Minuten abgelesen und nach 15 Minuten nicht mehr interpretiert.

Anlass für eine Messung sind Beschwerden wie dunkler Urin, verfärbter Stuhl, Appetitlosigkeit, eine gelbliche Verfärbung des Augenweißes oder der Haut, Schwellungen des Bauches, ein Gefühl von Schwäche oder extreme Müdigkeit; durchführbar ist der Test zu jeder Tageszeit. Wichtig für die Einordnung: Eine erhöhte Transaminasenaktivität kann auch andere Ursachen haben. Eine Beurteilung kann deshalb nur eine Ärztin oder ein Arzt vornehmen, nach klinischer Untersuchung und weiteren Werten.

Der Test erreicht eine Korrelation von 95,83 % mit der Referenzmethode der klinischen Chemie, bei einem Konfidenzintervall von 89,19 bis 99,04 %. Trotz dieser Zuverlässigkeit sind falsch-positive oder falsch-negative Ergebnisse möglich; verfälscht wird das Ergebnis außerdem durch eine feucht gewordene Kassette oder eine falsche Blutmenge in der Probenöffnung – die beiliegende Kapillarpipette sorgt dafür, dass das Volumen stimmt.

Gelagert wird zwischen 4 und 30 Grad Celsius, nicht eingefroren und außerhalb der Reichweite von Kindern. Ein Selbsttest ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bleiben Beschwerden bestehen, gehören sie auch nach einem unauffälligen Ergebnis ärztlich abgeklärt. Alle Schnelltests von Swiss Point of Care sind CE-gekennzeichnet für die Anwendung zu Hause, IVDR-konform und werden in Europa hergestellt.

Produktvorteile

  • Nachweis erhöhter Transaminasewerte (ALT und AST) aus einem Tropfen Kapillarblut.
  • Zwei getrennte Nachweiszonen zeigen ALT und AST einzeln an.
  • Ergebnis nach 10 Minuten, ablesbar an roten und blauen Linien.
  • Zwei Stechhilfen und zwei Pipetten geben einen zweiten Versuch bei der Blutentnahme.
  • CE-gekennzeichnet für die Anwendung zu Hause, IVDR-konform, in Europa hergestellt.

Technische Daten

  • Produkt: Swiss Point of Care Liver-Screen Selbsttest
  • Hersteller: Swiss Point of Care
  • Produkttyp: Selbsttest, qualitativer immunochromatographischer Screeningtest
  • Nachweis: erhöhte Transaminasewerte (ALT und AST) im Blut
  • Probenmaterial: Kapillar-Vollblut aus der Fingerkuppe
  • Normgrenze: 80 IU/L
  • Ergebnis: nach 10 Minuten ablesen, nach 15 Minuten nicht mehr interpretieren
  • Korrelation: 95,83 % mit der Referenzmethode, Konfidenzintervall 89,19 bis 99,04 %
  • Packungsinhalt: 1 Testkassette, 2 Kapillarpipetten, 2 sterile Stechhilfen, 1 Tropfflasche mit 1 ml Verdünnungslösung, 1 Gebrauchsanweisung
  • Packungsgröße: 1 Test je Packung
  • Aufbewahrung: 4 bis 30 Grad Celsius, nicht einfrieren
  • Kennzeichnung: CE für die Anwendung zu Hause, IVDR-konform, in Europa hergestellt

Einsatzbereiche

  • Selbstkontrolle zu Hause ohne Laborweg
  • Erste Orientierung vor einer ärztlichen Abklärung
  • Apothekenberatung rund um Leber- und Stoffwechselthemen
  • Vorbereitung eines Arztgesprächs
Swiss Point of Care Liver-Screen Selbsttest jetzt bei Healthcare24 bestellen.