Swiss Point of Care Poly-Check Selbsttest – Blut im Stuhl
Produktinformationen "Swiss Point of Care Poly-Check Selbsttest – Blut im Stuhl"
Poly-Check Selbsttest – schneller Nachweis von Blut im Stuhl
Der Poly-Check ist ein schneller Selbsttest zum Nachweis von Blut im Stuhl. Er ist ein manueller, qualitativer immunochromatographischer Screeningtest und wird mit einer Stuhlprobe durchgeführt. Laien können ihn zu Hause anwenden, um abnormale Blutungen im Dickdarm zu erkennen.
Blut im Stuhl ist mit bloßem Auge meist nicht zu sehen. Es kann auf ganz unterschiedliche Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts hinweisen – von Geschwüren über Polypen und Kolitis bis zu Fissuren. Diese Erkrankungen lassen sich durch eine bloße Betrachtung nicht erkennen, und ihre Beschwerden bleiben oft stumm. Das alleinige Vorhandensein von Blut im Stuhl reicht dabei nicht aus, um krankhafte Gewebeveränderungen festzustellen – der Test ist ein Hinweisgeber, keine Diagnose.
Produktbeschreibung
Der Test arbeitet mit einem Antikörperpaar, das menschliches Hämoglobin gezielt erkennt und dabei eine farbige Linie unter der Markierung T auf der Kassette erzeugt. Eine zweite Linie unter der Markierung C bindet überschüssige Reagenzien und zeigt an, dass der Test korrekt durchgeführt wurde. Fehlt diese Kontrolllinie, ist der Test ungültig und wird mit einer neuen Kassette und einer frischen Stuhlprobe wiederholt.
Die Besonderheit dieses Tests liegt in der Probenentnahme über drei aufeinanderfolgende Tage. Polypen bluten gerade im Frühstadium nicht dauerhaft, sondern nur gelegentlich; eine einzelne Probe kann eine solche zeitweilige Blutung deshalb verfehlen. Drei Proben erhöhen die Wahrscheinlichkeit, sie zu erfassen. Genau dafür liegen der Packung drei Spezialpapiere bei – eines für jeden Tag.
In der Packung steckt alles für einen vollständigen Testdurchgang: eine Testkassette mit Trockenmittelbeutel im versiegelten Aluminiumbeutel, drei Spezialpapiere zur Stuhlprobenentnahme, eine Flasche mit 2 ml Extraktionslösung und eine Gebrauchsanweisung. Die Flasche trägt den Probensammelstab im weißen Verschluss – Auffanggefäß und Probenröhrchen sind damit ein Teil.
So läuft die Probenentnahme ab: Hände mit Seife waschen und abtrocknen, den Stuhl auf dem Spezialpapier auffangen, den weißen Verschluss vorsichtig abschrauben und den Sammelstab nach den Vorgaben der Gebrauchsanweisung in die Probe einführen. Überschüssiges Material wird abgewischt – nur was in der Rille des Stabs sitzt, wird gebraucht, zu viel blockiert den Probenfluss und führt zu einem ungültigen Ergebnis. Danach den Verschluss wieder festschrauben, das Röhrchen gut schütteln und zwischen den Entnahmen im Kühlschrank aufbewahren. Am zweiten und dritten Tag wiederholt sich das.
Nach den drei Tagen folgt der eigentliche Testlauf: Die Extraktionslösung muss Raumtemperatur erreicht haben, dann wird die violette Spitze abgebrochen und die Probenvertiefung nach den Vorgaben der Gebrauchsanweisung befüllt. Das Ergebnis wird nach 10 Minuten abgelesen und nach 15 Minuten nicht mehr ausgewertet. Zwei Linien bedeuten, dass Blut im Stuhl vorhanden ist und ein Arztbesuch ansteht; eine einzelne Linie unter der Markierung C bedeutet, dass kein Blut nachweisbar war. Die Farbintensität der Linien spielt für die Auswertung keine Rolle – auch eine schwache Testlinie zählt.
Der Test wird seit über 10 Jahren von Fachleuten dieses Gebiets verwendet und erreicht eine Gesamtübereinstimmung von 93 % mit verschiedenen Referenzmethoden, bei einem Konfidenzintervall von 86,78 bis 97,17 %. Trotz dieser Zuverlässigkeit können falsch-positive oder falsch-negative Ergebnisse auftreten; das gilt besonders für Menschen, die Thrombozytenaggregationshemmer einnehmen, weil diese Medikamente falsch positive Ergebnisse verursachen können. Verfälscht wird das Ergebnis außerdem durch eine feucht gewordene Kassette, eine unsauber entnommene Probe, Blut aus anderen Quellen als dem Stuhl oder eine falsche Tropfenzahl.
Gelagert wird zwischen 4 und 30 Grad Celsius, nicht eingefroren und außerhalb der Reichweite von Kindern. Ein Selbsttest ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung: Ein Ergebnis, das Blut anzeigt, gehört in ärztliche Hände, und auch ein unauffälliges Ergebnis spricht anhaltende Beschwerden nicht frei. Alle Schnelltests von Swiss Point of Care sind CE-gekennzeichnet für die Anwendung zu Hause, IVDR-konform und werden in Europa hergestellt.
Produktvorteile
- Nachweis von Blut im Stuhl über ein Antikörperpaar, das menschliches Hämoglobin erkennt.
- Drei Spezialpapiere für die Probenentnahme an drei aufeinanderfolgenden Tagen.
- Ergebnis nach 10 Minuten, ablesbar an farbigen Linien auf der Kassette.
- Eingebaute Kontrolllinie zeigt an, ob der Test korrekt durchgeführt wurde.
- CE-gekennzeichnet für die Anwendung zu Hause, IVDR-konform, in Europa hergestellt.
Technische Daten
- Produkt: Swiss Point of Care Poly-Check Selbsttest – Blut im Stuhl
- Hersteller: Swiss Point of Care
- Produkttyp: Selbsttest, qualitativer immunochromatographischer Screeningtest
- Nachweis: Blut im Stuhl
- Probenmaterial: Stuhlprobe, an drei aufeinanderfolgenden Tagen entnommen
- Ergebnis: nach 10 Minuten ablesen, nach 15 Minuten nicht mehr auswerten
- Gesamtübereinstimmung: 93 % mit verschiedenen Referenzmethoden, Konfidenzintervall 86,78 bis 97,17 %
- Packungsinhalt: 1 Testkassette mit Trockenmittelbeutel, 3 Spezialpapiere, 1 Flasche mit 2 ml Extraktionslösung, 1 Gebrauchsanweisung
- Packungsgröße: 1 Test je Packung
- Aufbewahrung: 4 bis 30 Grad Celsius, nicht einfrieren
- Kennzeichnung: CE für die Anwendung zu Hause, IVDR-konform, in Europa hergestellt
Einsatzbereiche
- Selbstkontrolle zu Hause ohne Laborweg
- Erste Orientierung vor einer ärztlichen Abklärung
- Apothekenberatung rund um Magen-Darm-Beschwerden
- Vorbereitung eines Arztgesprächs