Servoprax Mediware Heidelberger Verlängerung – 75 cm
Produktinformationen "Servoprax Mediware Heidelberger Verlängerung – 75 cm"
Servoprax Mediware Heidelberger Verlängerung – Schlauchverlängerung mit Luer-Lock
Zwischen Infusion und Patient fehlt oft ein Stück Schlauch. Der Patient soll sich im Bett drehen oder aufsetzen können, ohne dass die Leitung spannt. Für diesen Abstand gibt es die Heidelberger Verlängerung. Sie ist eine Infusions-Schlauchverlängerung, die zwischen Infusionssystem und Zugang gesetzt wird. Die Mediware Heidelberger Verlängerung von Servoprax hat Luer-Lock-Anschlüsse und ist in 75 cm und 140 cm Länge erhältlich.
Produktbeschreibung
Der Name Heidelberger Verlängerung hat sich im Klinikalltag für diese Art von Schlauch eingebürgert. Gemeint ist ein dünner Verlängerungsschlauch für Infusionen. Er verlängert die Strecke zwischen Infusionsbesteck und venösem Zugang.
Die Verbindung erfolgt über Luer-Lock. Luer ist ein genormtes Kegelsystem für Spritzen, Kanülen und Schläuche in der Medizin. Bei der Lock-Variante wird der Anschluss zusätzlich verschraubt. Eine verschraubte Verbindung löst sich nicht so leicht wie eine nur gesteckte.
Der Schlauch hat einen Durchmesser von 3 x 4 mm. Der Durchmesser bestimmt, wie viel Lösung im Schlauch steht. Das zählt, wenn beim Wechsel einer Infusion möglichst wenig Lösung im System bleiben soll.
Zur Wahl stehen zwei Längen. Die 75 cm lange Verlängerung reicht für kurze Wege, etwa vom Infusionsständer neben dem Bett zum Arm. Die 140 cm lange Verlängerung gibt mehr Spielraum, wenn der Ständer weiter entfernt steht oder der Patient sich viel bewegt.
Jede Verlängerung ist einzeln steril verpackt. Die Verpackung wird erst geöffnet, wenn die Verlängerung angeschlossen wird. Bis dahin bleibt der Schlauch geschützt. Vor dem Öffnen wird die Verpackung auf Schäden geprüft, wie bei jedem sterilen Medizinprodukt.
Hergestellt wird die Verlängerung nach GMP. Die Abkürzung steht für Good Manufacturing Practice, auf Deutsch gute Herstellungspraxis. Gemeint sind Regeln für die Qualitätssicherung in der Produktion. Sie legen fest, wie Abläufe, Räume und Kontrollen in der Herstellung beschaffen sein müssen.
Beim Anlegen wird die Verlängerung vor dem Anschluss an den Patienten mit Infusionslösung gefüllt. So wird die Luft aus dem Schlauch verdrängt. Danach wird sie mit dem Luer-Lock-Anschluss am Zugang verschraubt. Erst dann wird die Infusion freigegeben.
Zwei Begriffe kommen dabei immer wieder vor. Das Infusionsbesteck ist das Schlauchsystem, das die Infusionsflasche mit dem Patienten verbindet. Ein venöser Zugang ist eine kleine Kunststoffkanüle in einer Vene, über die Infusionen laufen. Die Heidelberger Verlängerung sitzt genau zwischen diesen beiden.
Produktvorteile
- Infusions-Schlauchverlängerung mit Luer-Lock-Anschluss
- Durchmesser 3 x 4 mm
- Einzeln steril verpackt
- Nach GMP produziert
- In 75 cm und 140 cm Länge
Technische Daten
- Produkt: Servoprax Mediware Heidelberger Verlängerung
- Hersteller: Servoprax
- Anschluss: Luer-Lock
- Durchmesser: 3 x 4 mm
- Länge: 75 cm oder 140 cm
- Verpackung: einzeln steril
- Herstellung: nach GMP
Einsatzbereiche
Heidelberger Verlängerungen werden überall gebraucht, wo Infusionen laufen. Das sind Station, Ambulanz, Rettungsdienst und Arztpraxis mit Infusionsbehandlung.