Servoprax Mediware Infusions-/Perfusionsleitung – 200 cm
Produktinformationen "Servoprax Mediware Infusions-/Perfusionsleitung – 200 cm"
Servoprax Mediware Infusions-/Perfusionsleitung – druckfeste Leitung für Spritzenpumpen
Eine Spritzenpumpe gibt ein Medikament über Stunden gleichmäßig in kleinen Mengen ab. Im Klinikalltag heißt sie oft Perfusor. Zwischen Spritze und Patient braucht sie eine eigene Leitung. Die Mediware Infusions-/Perfusionsleitung von Servoprax ist für venöse oder arterielle Infusionen bestimmt. Sie passt für alle üblichen Spritzenpumpen. Es gibt sie in 150 cm und 200 cm Länge.
Produktbeschreibung
Die Leitung ist druckfest. Eine Spritzenpumpe schiebt den Kolben der Spritze aktiv nach vorn. Dabei baut sich in der Leitung Druck auf. Eine druckfeste Leitung ist für diese Arbeitsweise gebaut.
Angeschlossen wird über Luer-Lock. Das Luer-System ist der genormte Kegelanschluss für Spritzen und Schläuche. Beim Luer-Lock kommt ein Gewinde dazu. Die Leitung wird also an Spritze und Zugang festgeschraubt. Gerade bei Druck in der Leitung ist eine verschraubte Verbindung wichtig.
Der Durchmesser beträgt 1,5 x 3 mm. Der Durchmesser bestimmt das Füllvolumen der Leitung. Bei kleinen Förderraten ist das von Bedeutung. Je weniger Lösung im Schlauch steht, desto kürzer ist der Weg bis zum Patienten.
Venös heißt: Die Infusion geht in eine Vene. Arteriell heißt: Sie geht in eine Arterie, etwa über einen arteriellen Zugang auf der Intensivstation. Die Leitung ist für beide Wege vorgesehen.
Eine Arterie führt Blut vom Herzen weg, eine Vene führt es zum Herzen zurück. Die Förderrate ist die Menge, die die Pumpe in einer bestimmten Zeit abgibt. Beide Begriffe tauchen in der Pumpeneinstellung und in der Dokumentation auf.
Zwei Längen stehen zur Wahl. Mit 150 cm reicht die Leitung von einer Pumpe am Bett bis zum Patienten. Mit 200 cm ist mehr Abstand möglich, etwa wenn die Pumpe an einer Säule oder einem Ständer weiter weg sitzt. Die Wahl hängt vom Aufbau am Bettplatz ab.
Jede Leitung ist einzeln steril verpackt. Erst beim Aufbau wird die Verpackung geöffnet. Vorher wird sie auf Unversehrtheit geprüft. Eine beschädigte Verpackung bedeutet: Die Leitung wird nicht verwendet.
Im Ablauf wird die Leitung zuerst mit der gefüllten Spritze verbunden. Dann wird sie mit Lösung gefüllt, bis keine Luft mehr darin ist. Erst danach wird sie am Zugang des Patienten angeschlossen und die Pumpe gestartet.
Die Länge bestimmt mit, wie viel Lösung beim Füllen in der Leitung bleibt. Eine längere Leitung braucht beim Befüllen etwas mehr Lösung.
Produktvorteile
- Druckfest für den Betrieb an Spritzenpumpen
- Passend für alle üblichen Spritzenpumpen
- Luer-Lock-Anschluss
- Für venöse oder arterielle Infusionen
- Einzeln steril verpackt
Technische Daten
- Produkt: Servoprax Mediware Infusions-/Perfusionsleitung
- Hersteller: Servoprax
- Anschluss: Luer-Lock
- Ausführung: druckfest
- Durchmesser: 1,5 x 3 mm
- Länge: 150 cm oder 200 cm
- Passung: alle üblichen Spritzenpumpen
- Verpackung: einzeln steril
Einsatzbereiche
Die Leitung ist für venöse oder arterielle Infusionen mit Spritzenpumpen gedacht. Solche Pumpen laufen vor allem auf Station und auf der Intensivstation.